Charakterisierung - Lena Brücker

"Die Entdeckung der Currywurst", eine Novelle von Uwe Timm aus dem Jahr 1993, handelt von Lena Brücker und ihrer fanatischen "Liebe" zu Hermann Bremer. Die Geschichte ist im zweiten Weltkrieg angesiedelt und spielt in Hamburg. Nachfolgend soll die Figur der Lena Brücker charakterisiert werden.Die Protagonisten Lena Brücker wird in zwei Altersstufen aufgeführt.Im späteren Alter wohnt Lena in einem städtischen Altersheim in Harburg mit der Zimmernummer 243 (S.13 Z.27ff.). Ihr Haar ist grau und dünn (S.14 Z.1ff.). Ebenfalls scheint die Nase gewachsen zu sein sowie das Kinn (S.14 Z.3f.). Das früher leuchtende Blau ihrer Augen ist milchig (S.14 Z.4f) und ihre Fingergelenke sind nicht mehr angeschwollen (S.14 Z.5f.). Lena Brücker ist blind und ertastet sich deshalb alles. Ebenfalls hat sie zarte, weiche Handflächen und die Gicht von früher ist weg (S.14 Z.12ff.). Die Frau läuft gerne im Regen herum (S.109 Z.4). Daher trägt sie draußen einen Regenmantel, einen dunkelgrünen gummierten Kleppermantel, gut fünfzig Jahre alt (S.109 Z.23ff.). Über den braunen Topfhut zieht sie eine Hutschoner, eine Plastikhülle, die vorne mit zwei Bändern zugeknotet wird (S.109 Z.25f. - S.110 Z.1).Im jungen Alter lebt Lena in der Brüderstraße (S.7 Z.13) in Hamburg (S.16 Z.21). Sie ist Mitte vierzig, ungefähr 43 Jahre alt (S.34 Z.2). Ihr Haar ist sanft, weichblond (S.19 Z.28f.) und manchmal trägt sie diese hochgesteckt (S.26 Z.11). Ihr Kleidungsstil ist schlicht gehalten, denn sie trägt als "Kostüm" einen Rock, welchen sie gekürzt hat, und reibt sich die Beine mit der hellbraunen Strumpffarbe ein (S.18 Z.25ff.). Dann zieht sich Lena einen feinen schwarzen Strich über die Waden, dann sieht es aus, als trüge sie Seidenstrümpfe (S.18 Z.31 - S.19 Z.1ff.) Einen leuchtenden Blauton haben ihre Augen (S.14 Z.4).Lena Brücker ist verheiratet mit Gary (S.11 Z.18). Sie hat ihn zuletzt vor sechs Jahren gesehen, jedoch vermisst sie ihn nicht (S.31 Z.23ff.). Mit ihm zusammen hat die Blondhaarige zwei Kinder (S.32 Z.7). Der Sohn ist sechzehn Jahre alt und ist bei der Flak irgendwo im Ruhrgebiet (S.32 Z.6f.). Sein Name ist Jürgen (S.153 Z.18). Die Tochter ist zwanzig Jahre alt, welche in Hannover ist und Edith heißt (S.32 Z.10ff.).Die junge Frau lernt Hermann Bremer, ein Bootsmann der Marine (S.16 Z.11f.), kennen an "Knopfs Lichtspielhalle" (S.19 Z.15ff.). Sie ist sehr hilfsbereit, da sie Bremer mit zu sich in die Wohnung nimmt (S. 24 Z.24ff.) Allerdings hätte Lena jedem geholfen, der nicht mehr mitmachen wollte (S.102 Z.23f.). Sie lässt sich auf Hermann ein und macht den ersten Schritt (S.36 Z.15). Sie bietet ihm an, bei ihr zu bleiben (S.36 Z.24f.). Es entwickelt sich bei ihr schnell zu einer Liebe, die sie so nie gefühlt hat. Seit Bremers Aufenthalt ist sie eine Gelegenheitsraucherin, drei Zigaretten im Monat, höchstens fünf (S.176 Z.14ff.). Eigentlich hatte sie vor sechs Jahren mit dem Rauchen aufgehört (S.58 Z.19f.).Lena Brücker arbeitet in einer Kantine, in der Lebensmittelbehöre (S.29 Z.18f.) Dort hat sie ihre Freunde Helga kennengelernt (S.168 Z.22ff.). Die Kantine stand mal unter ihrer Leitung (S.155 Z.10). Als der Kantinenleiter jedoch zurückkam, war Lena überflüssig (S.154 Z.28ff.).Der Krieg hat sie geprägt, positiv sowie negativ. Durch den Krieg ist sie eine sehr selbstbewusste und starke Frau. Außerdem ist die junge Frau recht kriegsfeindlich, da sie nichts davon hören will (S.29 Z.1f.). Sie findet nicht gut, was gesagt und getan wird (S.120 Z.26ff.).Ebenfalls hat die Blonde Verlustängste, da sie Bremer bei sich behält. Sie lügt ihn an und erzählt ihm nicht, dass der Krieg vorbei ist (S.107 Z.22ff.) Sie hat Angst, dass er für immer geht, wenn er ihr die Wahrheit erzählt.Damals kochte Lena nicht gerne, sie war lustlos. Weil es kaum noch Zutaten gibt, ist den anderen die Lust am Kochen vergangen. Da bekommt Lena jedoch Lust am Kochen (S.35 Z.7ff.).Richtige Gefühle hat sie für Bremer gehabt. Es war schön zu wissen, dass, wenn man nach Hause kommt, jemand auf einen wartet (S. 113 Z.11f.).Im Alter verändert sie sich von der Persönlichkeit ein bisschen. Sie ist offener zu Menschen (S.15 Z.9f.). Mir persönlich ist sie sympathisch und ich kann ihre Art verstehen, da sie auch vieles durchgemacht hat in ihrem Leben. Ich hätte mir für sie gewünscht, dass Hermann Bremer bei ihr bleibt. Meiner Meinung nach war Lena während seiner Anwesenheit ein glücklicherer Mensch.

30.11.15 21:12

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Prof. Dr. Geißler (13.3.16 15:46)
Bissl kurz.

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